So transformieren Sie Ihr ERP
Während Unternehmen sich von produktbasierten und einmaligen Transaktionsmodellen hin zu wiederkehrenden Abrechnungsmodellen mit planbareren Einnahmeströmen entwickeln, stoßen traditionelle ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning) zunehmend an ihre Grenzen.
Für Organisationen, die an das klassische Produktverkaufsmodell gewöhnt sind, kann der Wechsel zu Abonnementmodellen sowohl vielversprechend als auch herausfordernd sein. Die Komplexität wiederkehrender Abrechnungszyklen, dynamischer Preisstrukturen, Kundenabwanderung und personalisierter Serviceangebote stellt für bestehende ERP-Systeme eine erhebliche Belastung dar.
Der Umstieg auf wiederkehrende Abrechnung führt häufig dazu, dass Unternehmen mit fragmentierten Systemen, manuellen Notlösungen, Dateninkonsistenzen und der Unfähigkeit, aussagekräftige Erkenntnisse aus ihren Geschäftsprozessen zu gewinnen, kämpfen.
Vor diesem Hintergrund rückt eine zentrale Herausforderung in den Fokus: Die Anpassung von ERP-Systemen an die besonderen Anforderungen abonnementbasierter Geschäftsmodelle.
Dieser Artikel bietet praxisnahe Ansätze, wie Unternehmen mit Abonnementmodellen ihre ERP-Systeme transformieren können.
Muss Ihr Unternehmen Ihr ERP überdenken?
Abonnementmodelle erfordern seit jeher eine enge Kundenbindung, wiederkehrende Abrechnungszyklen und Echtzeitdaten – Anforderungen, die herkömmliche ERP-Systeme nicht erfüllen können.
Mit klassischen Lösungen gehen oft lange Reaktionszeiten, isolierte Datensilos und mangelnde Anpassungsfähigkeit einher. Diese Einschränkungen können die Wettbewerbsfähigkeit und das Wachstumspotenzial eines Unternehmens erheblich beeinträchtigen.

Ein abonnementbasiertes Unternehmen muss komplexe Prozesse wie Kundengewinnung, Kundenbindung und Preisstrukturmanagement bewältigen. Sie benötigen einen neuen ERP-Ansatz, um sich einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen und diesen zu halten.
Anzeichen dafür, dass Ihr ERP-System eine Transformation benötigt
Woran erkennen Sie, dass es Zeit ist, Ihr ERP zu skalieren? Mit dem technologischen und geschäftlichen Wandel kann selbst die leistungsfähigste ERP-Software im Laufe der Zeit an Performance verlieren, ineffizient werden oder an ihre Grenzen stoßen.
Hier sind einige Anzeichen dafür, dass Sie Ihr ERP überdenken sollten:
Zunehmende Komplexität
Wenn Ihr ERP Schwierigkeiten hat, komplexe Workflows und Datenanalysen zu bewältigen, kann das System Ihren aktuellen Anforderungen nicht mehr gerecht werden.
Umsatzverluste
Traditionelle ERP-Systeme stoßen bei der Verwaltung von Abonnementabrechnungen, Preismodellen und Vertragsverlängerungen an ihre Grenzen. Dies kann zu erheblichen Einbußen beim Umsatzpotenzial führen.
Abrechnungsfehler
ERP-Systeme sind darauf ausgelegt, operative und finanzielle Prozesse eines Unternehmens zu steuern. Abonnementunternehmen benötigen jedoch höchste Genauigkeit und Termintreue. Häufige Abrechnungsfehler, falsche Beträge oder verspätete Rechnungen sind ein klares Indiz dafür, dass ein System-Upgrade erforderlich ist.
Bewertung der betrieblichen Herausforderungen Ihres aktuellen ERP
Bewerten Sie die Gesamtleistung Ihres ERP-Systems, einschließlich Systemreaktionszeit, Datenverarbeitungsgeschwindigkeit und Skalierbarkeit. Gibt es wiederkehrende Fehler oder nur gelegentliche Dateninkonsistenzen? Identifizieren und dokumentieren Sie diese Schwachstellen.
Ein abonnementbasiertes Unternehmen kann zudem weitere Anforderungen haben, wie z. B. individuelle Anpassungen, Erweiterungen, Umsatzerkennung, Flexibilität und Integrationsfähigkeit. Ihr ERP-System muss komplexe finanzielle Berechnungen beherrschen und in der Lage sein, Ihren Kunden eine konsolidierte Rechnung bereitzustellen.
Eine Bestellung in der Subscription Economy kann zu mehreren Abrechnungs- und Umsatzplänen sowie zu mehreren Zahlungseingängen führen – eine Herausforderung, für die traditionelle ERP-Systeme ursprünglich nicht konzipiert wurden.

Wenn Ihr aktuelles ERP-System diese Anforderungen nicht erfüllt, ist es möglicherweise an der Zeit, Ihre Lösung zu überdenken.
Vergleichende Analyse von Wettbewerbern und Nutzern
Wie schneidet Ihr aktuelles ERP-System im Vergleich zu Ihren Mitbewerbern und Branchenkollegen ab? Erleichtern die Funktionen und Möglichkeiten Ihres Systems den Kauf bei Ihnen im Vergleich zur Konkurrenz?
Eine vergleichende Analyse hilft Ihnen auch dabei, Feedback von Ihren ERP-Anwendern einzuholen, um deren Herausforderungen und Bedürfnisse besser zu verstehen. Wie schneiden diese Erfahrungen im Vergleich zu alternativen Lösungen am Markt ab?
Markttrends beobachten
Wie möchten Sie mit dem Wachstum der Subscription Economy Schritt halten? Ihr ERP-System muss agil und anpassungsfähig sein, um mit diesen Veränderungen Schritt zu halten. Sie benötigen die Möglichkeit, Preisstrukturen schnell zu ändern, neue Produkte oder Funktionen einzuführen und Abonnementpläne anzupassen.
Heutzutage ist eine personalisierte Kundenerfahrung entscheidend. Moderne ERP-Systeme sollten über ausreichende Analysefunktionen verfügen, um Einblicke in Präferenzen, Verhalten und Nutzungsmuster zu liefern. Wenn Ihr ERP-System dies nicht leisten kann, ist es Zeit für eine Neuausrichtung.
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Planung des ERP-Transformationsprozesses
Die Transformation Ihres ERP-Systems ist ein sorgfältiger Prozess, der umfassende Planung erfordert. Hier sind einige Ansätze, um den Prozess reibungsloser zu gestalten:
Stakeholder einbinden
Wichtige Stakeholder im Unternehmen bringen unterschiedliche Perspektiven, Fachwissen und Erkenntnisse ein, die den Erfolg des Projekts maßgeblich beeinflussen können.
Ziele und Erwartungen definieren
Erstellen Sie eine klare Roadmap für den gesamten Prozess, einschließlich Ihrer Zielsetzungen. Diese können so einfach sein wie die Steigerung der operativen Effizienz, der Kundenzufriedenheit oder des gesamten Unternehmenswachstums.
Die Definition Ihrer Ziele hilft Ihnen, einen gemeinsamen Fokus zu wahren, die Anstrengungen Ihres Teams mit den Stakeholdern abzustimmen und Benchmarks zu setzen.
Pilotprogramm implementieren
Ein Pilotprogramm hilft, frühzeitig Risiken zu erkennen und zu minimieren, bevor das neue ERP-System im gesamten Unternehmen ausgerollt wird. Wenn Sie Herausforderungen bereits in der Pilotphase lösen, sinkt die Wahrscheinlichkeit von Störungen beim vollständigen Rollout.
Das Pilotprogramm sollte in eine kontrollierte Testphase übergehen, in der eine kleine Nutzergruppe die Funktionalität, Benutzerfreundlichkeit und Performance Ihres Systems unter realen Bedingungen prüft.
7 Wege, Ihr ERP zu modernisieren
Sie haben festgestellt, dass Ihr ERP-System aktualisiert werden muss. Hier sind sieben konkrete Ansätze, um Ihr ERP-System auf die Anforderungen Ihres Abonnementgeschäfts auszurichten.
1. Passen Sie Ihr bestehendes ERP an
Statt einer kompletten Neuentwicklung kann Ihr bestehendes ERP-System von einer gezielten Anpassung profitieren. Unter den richtigen Voraussetzungen müssen Sie lediglich Schwachstellen identifizieren und gegebenenfalls neue Funktionen ergänzen. Nachfolgend einige Optionen für individuelle Anpassungen:
Individuelles Abonnement-Management-System
Abonnementunternehmen benötigen spezielle Funktionen, um wiederkehrende Abrechnungen, Tarifwechsel, Upgrades, Downgrades, Zusatzleistungen und Kündigungen nahtlos zu verwalten. Traditionelle ERP-Systeme bieten diese Funktionen häufig nicht.
Unternehmen können ihre ERP-Systeme so anpassen, dass sie ein leistungsfähiges Abonnementmanagement mit der Fähigkeit zur Verwaltung wiederkehrender Abrechnungszyklen für verschiedene Preismodelle integrieren.
Intuitive Kundenportale
Mit einem intuitiven Portal können Kunden verfolgen, welche Abonnements aktiv sind, welche zur Verlängerung anstehen und welche gekündigt wurden. Sie erhalten Zugriff auf Abrechnungsinformationen, können Ausgaben nachverfolgen und sicherstellen, dass sie korrekt abgerechnet werden. All diese Informationen helfen Kunden, Überzahlungen zu vermeiden.
Für das Unternehmen ermöglicht eine solche Funktion eine schnellere und einfachere Klärung von Abrechnungsfragen.
2. Neue Technologien in Ihr bestehendes ERP integrieren
Im Zeitalter der vierten industriellen Revolution sollte Ihr ERP den Anforderungen der Zeit gerecht werden: Integration neuer Technologien und Umstellung von On-Premise auf Cloud.
Die Migration auf Cloud-ERP-Lösungen ermöglicht eine einfachere Implementierung und reduziert den Bedarf an Hardware und Software. Besonders Unternehmen, die Produktionskosten senken und operative Effizienz maximieren wollen, profitieren davon.
Darüber hinaus bieten neue Technologien wie Künstliche Intelligenz, Machine Learning, Internet of Things und Robotic Process Automation in Verbindung mit Cloud-ERP Unternehmen mehr Effizienz, Agilität und Wettbewerbsfähigkeit. Es ist jedoch entscheidend, sorgfältig zu prüfen und nur solche Technologien auszuwählen, die zu Ihren spezifischen Zielen passen.
Erweiterte Analysen und Berichte
Bessere Analysefunktionen Ihres ERP-Systems ermöglichen es Ihnen, wertvolle Einblicke in das Verhalten Ihrer Abonnenten zu gewinnen – von Kaufverhalten bis hin zur Abwanderungswahrscheinlichkeit. Wenn Sie diese Trends erkennen, können Sie Ihre Marketing- und Kundenservice-Maßnahmen gezielt optimieren.
Erweiterte Analysen eignen sich auch hervorragend zur Automatisierung von Aufgaben, wie dem Versand von Marketing-E-Mails oder der Erstellung von Berichten. So gewinnen Sie mehr Zeit für andere wichtige Aufgaben.
3. Automatisieren Sie komplexe Finanztransaktionen
Ein automatisiertes System, das komplexe finanzielle Berechnungen übernimmt, Produktänderungen mit den Abrechnungszyklen der Kunden abgleicht und den Verlängerungsprozess vereinfacht, erleichtert es Ihren Kunden, zusätzliche Services zu buchen.
Das ist leicht nachvollziehbar: In der Subscription Economy kann eine Bestellung zu mehreren Abrechnungsplänen führen. Typischerweise sind ERP-Systeme dafür nicht ausgelegt, daher muss Ihr ERP individuell angepasst werden, um diese Prozesse zu unterstützen.
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4. Preise und Pakete iterativ anpassen
Neue Produkt- und Preisänderungen müssen innerhalb von Minuten automatisiert in Ihre Vertriebskanäle eingespielt werden – ohne die IT oder das Finanzwesen zu belasten.
Ihr System sollte Ihrer Marketingabteilung die Flexibilität bieten, eine neue zeitlich begrenzte Aktion, einen neuen Preis oder sogar ein komplett neues Preismodell zu testen. Dies muss möglich sein, ohne dass IT-Ressourcen für die Umsetzung gebunden werden.
Die Fähigkeit, Preise schnell zu ändern, ist entscheidend; unsere Kunden treffen selten beim ersten Mal die optimale Preisgestaltung. Erfolgreiche Unternehmen optimieren ihre Preise durch A/B-Tests, um herauszufinden, was sich am besten verkauft – und Ihr ERP-System sollte Sie dabei unterstützen.
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5. Fördern Sie Agilität im Geschäftsmodell
Wenn eine solche Veränderung eintritt, müssen Sie Ihre Geschäftsprozesse anpassen – beispielsweise von einem vertriebsorientierten Verkaufsprozess zu einem webbasierten Self-Service. Eine benutzerfreundliche B2C/B2B-Plattform kann Ihnen helfen, diese Veränderungen zu steuern. Die Erweiterung oder Neuausrichtung auf neue Geschäftsmodelle sollte geplant, einfacher und schneller realisierbar sein.
6. Integrieren Sie Ihr Hauptbuch
Ihr ERP-System gehört in Ihr Hauptbuch – aber wie gelingt das schnell und regelkonform? Setzen Sie auf ein ERP-System, das Ihren Kontenrahmen, Buchungsperioden und den Abschlussprozess unterstützt. Ihr ERP sollte zudem die Integrität abgeschlossener Buchungsperioden wahren und ein ereignisbasiertes Modul zur Umsatzrealisierung bieten.
Wenn möglich, sollte Ihr ERP auch in der Lage sein, einen zusammenfassenden Buchungsbericht zu erstellen. Offene, standardbasierte APIs sind hilfreich, um Daten und Berichte zu exportieren und zusammenzuführen.
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7. Wechseln Sie zu einem neuen ERP-Anbieter, der Abonnementmodelle unterstützt
Zwei Gründe, warum Unternehmen einen ERP-Wechsel in Betracht ziehen:
- Das Unternehmen wächst oder wird bald wachsen und das aktuelle System kann das Transaktionsvolumen nicht mehr bewältigen; die Umsetzung unternehmensspezifischer Anforderungen ist zu aufwendig.
- Migration von einem On-Premise- zu einem Cloud-ERP-System.
Aufgrund der Komplexität eines ERP-Wechsels sollte eine erfahrene Führungskraft, wie der CFO, prüfen, ob das aktuelle System die Geschäftsanforderungen erfüllt und welche Ziele mit der neuen Software erreicht werden sollen.
Sie können sich für einen neuen ERP-Anbieter entscheiden, anstatt das bestehende System neu zu erfinden. Ein branchenspezifischer Anbieter bietet Funktionen, die speziell auf Abonnementmodelle zugeschnitten sind.
Allerdings gehen mit einem Anbieterwechsel auch Kosten über die Software hinaus einher – etwa für Datenmigration, Schulungen und mögliche Ausfallzeiten während der Umstellung. Auch Ihre Mitarbeitenden benötigen Zeit, um sich an das neue System zu gewöhnen, was die Produktivität vorübergehend beeinträchtigen kann.
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Vorteile einer ERP-Transformation
1. Verbesserte Datenverarbeitung und Berichterstattung
Ein leistungsfähiges ERP-System ermöglicht die Automatisierung der Datenerfassung und -verarbeitung Ihrer Kunden, was Zeit spart und die Genauigkeit erhöht. Es bietet zudem Echtzeit-Zugriff auf Daten und ermöglicht so schnellere Geschäftsentscheidungen.
2. Optimierte Geschäftsprozesse
Mit einem neu gestalteten ERP-System profitieren alle Abteilungen von mehr Effizienz, Genauigkeit und Transparenz. Dies kann die Betriebskosten senken, den Kundenservice verbessern und die Rentabilität steigern.
3. Höhere Kosteneffizienz
Durch die Automatisierung finanzieller Prozesse können mit einer ERP-Transformation erhebliche Kosteneinsparungen erzielt werden. Sie erhalten zudem einen besseren Überblick über Ihre Betriebskosten, was hilft, Verschwendung zu identifizieren und zu beseitigen.
4. Verbesserte Lieferkettensteuerung
Auch die Lieferkette profitiert von einem modernen ERP-System. Sie erhalten tiefere Einblicke in Lagerbestände und -orte, können Bestellungen und Versand optimieren und damit die Auftragsabwicklung und den Kundenservice verbessern.
Herausforderungen bei der ERP-Transformation
Unternehmen können bei der Aktualisierung ihres ERP-Systems auf einige Herausforderungen stoßen:
Anbieterauswahl
Die Auswahl eines ERP-Anbieters, der zu den neuen Anforderungen passt, kann komplex, zeitaufwändig und überfordernd sein. Es kann schwierig sein, die Erfahrung und Reputation des Anbieters richtig einzuschätzen.
Datenmigration und Integration
Die Migration von Daten aus dem alten in das neue System kann langwierig und sehr anspruchsvoll sein. Um Datenverluste oder -korruption zu vermeiden, sollten Sie auf Datenintegrität und eine nahtlose Integration mit anderen Geschäftsanwendungen achten.
Geschäftskontinuität
Während der Systemumstellung müssen Mitarbeitende neue Prozesse erlernen, was zu temporären Verzögerungen führen kann. Es gilt, den laufenden Betrieb aufrechtzuerhalten, ohne die Kundenerfahrung zu beeinträchtigen.
Ressourceneinsatz
Es kann herausfordernd sein, ausreichend Ressourcen (Zeit, Budget, qualifiziertes Personal) für ein ERP-Projekt bereitzustellen und gleichzeitig das Tagesgeschäft zu bewältigen. Die Umverteilung von Zeit und Arbeitskraft kann zu Schwierigkeiten führen.
Widerstand gegen Veränderungen
Mitarbeitende und Stakeholder haben sich an bestehende Prozesse und Abläufe gewöhnt. Veränderungen können daher vorübergehend zu Störungen führen.
Wie Sie Herausforderungen bei der ERP-Transformation meistern
Mit den folgenden Strategien können Sie diese Hürden überwinden:
Schritt-für-Schritt-Plan entwickeln
Eine Roadmap, die den gesamten Prozess abbildet, erleichtert das Management und die Kommunikation von Veränderungen an die Stakeholder. Eine klare Struktur hilft, den komplexen Prozess in überschaubare Phasen zu unterteilen.
Akzeptanz sichern
Stakeholder akzeptieren Veränderungen eher, wenn sie frühzeitig eingebunden werden und ihre Bedenken berücksichtigt werden. Das fördert Eigenverantwortung und Engagement und verbessert das Verständnis und die Akzeptanz der Neuerungen.
Zusammenarbeit mit dem Anbieter
Anbieter verfügen über umfassende ERP-Expertise. Die Zusammenarbeit mit ihnen liefert wertvolle Einblicke, Best Practices und Unterstützung während des gesamten Prozesses.
Erfolgsmessung
Um zu beurteilen, wie erfolgreich Sie Ihr ERP-System transformiert haben, sollten Sie folgende Kennzahlen berücksichtigen:
KPIs für den ERP-Erfolg
Ein wichtiger KPI ist die Nutzerakzeptanzrate. Sie misst, wie gut Anwender und Mitarbeitende das neue ERP-System annehmen. Weitere KPIs sind Systemverfügbarkeit, Reaktionszeiten und ROI.
Fortschritt überwachen und Verbesserungsziele setzen
Definieren Sie klare Leistungskennzahlen, die die gewünschten Ergebnisse Ihrer ERP-Anpassungen widerspiegeln. Dazu zählen meist operative Effizienz, Prozessdurchlaufzeiten, Ressourcenauslastung und mehr.
ERP-System anpassen und weiterentwickeln
Der Erfolg einer ERP-Transformation hängt davon ab, wie gut das System auf neue Unternehmensziele reagiert. Wenn sich diese Ziele ändern, sollten auch Ihre Geschäftsprozesse angepasst werden. Das Hauptziel eines ERP-Systems ist es, Geschäftsprozesse zu unterstützen und zu optimieren – passen Sie es daher stets an Ihre aktuellen Anforderungen an.