{"id":329636,"date":"2016-10-12T22:19:52","date_gmt":"2016-10-13T05:19:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zuora.com\/guides\/4-product-monetization-fails-avoid\/"},"modified":"2016-10-12T22:19:52","modified_gmt":"2016-10-13T05:19:52","slug":"4-product-monetization-fails-avoid","status":"publish","type":"guides","link":"https:\/\/www.zuora.com\/de\/guides\/4-product-monetization-fails-avoid\/","title":{"rendered":"Warum die Monetarisierung der meisten Produkte scheitert \u2013 und wie Sie es richtig machen"},"featured_media":152584,"parent":0,"template":"page-knowledge-hub.php","content_type":[33292],"geo":[],"growth_initiatives":[1364],"parent_guide_categories":[33262],"industry":[],"persona":[33094,33107,33099,33105],"product_line":[],"topic":[],"class_list":["post-329636","guides","type-guides","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","content_type-guide-de","growth_initiatives-launch-a-new-productservice","parent_guide_categories-pricing-strategy-de","persona-ceo-de","persona-cfo-and-finance-de","persona-marketing-de","persona-pm-de"],"acf":{"knowledge_hub_title":"Warum die Monetarisierung der meisten Produkte scheitert \u2013 und wie Sie es richtig machen","knowledge_hub_author":"Rebecca Blankenship","knowledge_hub_date":"20161012","knowledge_hub_read_time_label":"14 min read","knowledge_hub_secondary_category":"","knowledge_hub_category":"GUIDES","knowledge_hub_show_summary":true,"knowledge_hub_summary":"<p>Erfolgreiche Produktmonetarisierung bedeutet, das Produkt um den Preis herum zu gestalten. Vermeiden Sie die h\u00e4ufigsten Produktfehler: Feature Shocks, Minivationen, verborgene Sch\u00e4tze, Untote.<\/p>","knowledge_hub_featured_image":152584,"knowledge_hub_hero_media_content_group":{"knowledge_hub_is_vidyard_video":false,"knowledge_hub_vidyard_video_group":{"vidyard_id":""}},"knowledge_hub_show_toc":true,"toc_card_title":"Why Zuora?","toc_card_description":"From subscriptions and hybrid bundles to complex usage and AI tokens, Zuora has the right solutions to solve the biggest CFO challenges with one monetization platform.","toc_cta_label":"Watch demo","toc_cta_link":"https:\/\/www.zuora.com\/resources\/demo-on-demand\/","knowledge_hub_content":[{"acf_fc_layout":"knowledge_hub_intro","title":"","content":"<p><i><span style=\"font-weight: 400;\">Die Kosten einer fehlerhaften Monetarisierungsstrategie f\u00fcr Ihr Produkt\u2026<\/span><\/i><i><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><\/i><i><span style=\"font-weight: 400;\">72 % der Innovationen verfehlen ihre Umsatz- und Gewinnziele.<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">Die Chancen stehen f\u00fcr jedes Unternehmen, das ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung auf den Markt bringt, \u00e4u\u00dferst schlecht. Bis zu 75 % der neuen Angebote erreichen weder ihre Umsatz- noch ihre Gewinnziele. Laut Rob Adams, Professor an der University of Texas at Austin, ist das allein in den USA ein Problem mit einem Volumen von 260 Milliarden US-Dollar \u2013 und es ist vermeidbar.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Aber ein Scheitern ist nicht unausweichlich. Unsere Erfahrung zeigt: Mit der richtigen Strategie k\u00f6nnen Sie diese Wahrscheinlichkeit deutlich senken. Wenn F\u00fchrungskr\u00e4fte die vier Hauptarten des Scheiterns neuer Produkte und deren Ursachen verstehen, k\u00f6nnen sie solche Fehler eher vermeiden.\u00a0<\/span><\/p>","include_in_toc":false},{"acf_fc_layout":"knowledge_hub_text_block","title":"Was ist Produktmonetarisierung?","content":"<p><span style=\"font-weight: 400;\">Produktmonetarisierung ist der Prozess, den Wert Ihres Produkts in Umsatz umzuwandeln \u2013 mit anderen Worten: ein Produkt in ein Gesch\u00e4ft zu verwandeln. Es geht um weit mehr als nur die Preisfestsetzung; es geht darum, den richtigen Weg zu finden, den Wert dessen, was Sie geschaffen haben, zu realisieren \u2013 basierend darauf, was Ihren Kunden wirklich wichtig ist und wof\u00fcr sie bereit sind zu zahlen.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Die Produktmonetarisierung nimmt je nach Markt und Gesch\u00e4ftsmodell unterschiedliche Formen an. F\u00fcr SaaS-Unternehmen kann dies gestufte Abonnements bedeuten. Bei Hardware kann es sich um Service-Bundles oder kostenpflichtige Premium-Funktionen handeln. Unabh\u00e4ngig von der Branche gilt: Der Erfolg eines Produkts h\u00e4ngt nicht nur davon ab, was es kann, sondern auch davon, wie gut sein Wert erfasst und am Markt kommuniziert wird.<\/span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"product monetization\" class=\"alignnone size-medium wp-image-284785\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.zuora.com\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/product_monetization-640x360.png\" width=\"640\" srcset=\"https:\/\/www.zuora.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/product_monetization-640x360.png 640w, https:\/\/www.zuora.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/product_monetization-1280x720.png 1280w, https:\/\/www.zuora.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/product_monetization-768x432.png 768w, https:\/\/www.zuora.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/product_monetization-1536x864.png 1536w, https:\/\/www.zuora.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/product_monetization.png 1920w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\"\/><\/p>","show_striped_bar":false,"related_post":null,"include_in_toc":true},{"acf_fc_layout":"knowledge_hub_text_block","title":"Warum eine Produktmonetarisierungsstrategie entscheidend f\u00fcr den Erfolg ist","content":"<p><span style=\"font-weight: 400;\">Eine solide Produktmonetarisierungsstrategie \u00fcberbr\u00fcckt die L\u00fccke zwischen Innovation und Umsatz. Zu viele Teams entwickeln gro\u00dfartige Produkte \u2013 nur um dann zuzusehen, wie sie hinter den Erwartungen zur\u00fcckbleiben, weil sie nie gefragt haben: Wer wird daf\u00fcr bezahlen und warum?<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Ohne Monetarisierungsstrategie agieren Sie im Blindflug. Sie riskieren, ein Produkt ohne echte Preislogik, ohne Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Zahlungsbereitschaft Ihrer Kunden und ohne Fahrplan f\u00fcr die Skalierung des Umsatzes auf den Markt zu bringen. Noch schlimmer: Sie schaffen etwas Wertvolles \u2013 und verschenken es dann zum Schleuderpreis, sodass Wert (und Gewinn) auf der Strecke bleiben.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Die Quintessenz: Monetarisierung ist keine nachgelagerte Aufgabe nach der Produktentwicklung. Sie ist die Strategie \u2013 und muss das Produkt von Anfang an pr\u00e4gen.<\/span><\/p>","show_striped_bar":false,"related_post":null,"include_in_toc":true},{"acf_fc_layout":"knowledge_hub_text_block","title":"Zentrale Bausteine einer erfolgreichen Produktmonetarisierungsstrategie","content":"<p><span style=\"font-weight: 400;\">Es gibt kein Patentrezept, aber erfolgreiche Produktmonetarisierungsstrategien weisen meist einige zentrale Elemente auf:<\/span><b>Kundenzentrierte Segmentierung:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Nicht nur Demografie \u2013 was sch\u00e4tzen verschiedene Kundensegmente wirklich und wof\u00fcr sind sie bereit zu zahlen?<\/span><a href=\"https:\/\/www.zuora.com\/de\/glossary\/value-based-pricing\/\"><b>Wertbasierte Preisgestaltung<\/b><\/a><b>:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Preisgestaltung nach dem gelieferten Wert, nicht nur nach Kostenaufschlag oder Wettbewerbsvergleich.<\/span><b>Feature-Priorisierung nach Zahlungsbereitschaft:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Vermeiden Sie \u00dcberentwicklung; investieren Sie in die Funktionen, die monetarisierbaren Wert schaffen.<\/span><b>Klare Pakete und Preisstufen:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Erstellen Sie Produktvarianten, die auf unterschiedliche Kundenbed\u00fcrfnisse und Preissensitivit\u00e4ten zugeschnitten sind.<\/span><b>Testen und Lernen:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> F\u00fchren Sie Preistests und A\/B-Tests durch und optimieren Sie kontinuierlich.<\/span><b>Abstimmung von Vertrieb und Marketing:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Ihre Preisstrategie muss von allen kundenorientierten Teams klar kommuniziert und gest\u00fctzt werden.<\/span><\/p>","show_striped_bar":false,"related_post":null,"include_in_toc":true},{"acf_fc_layout":"knowledge_hub_text_block","title":"Beispiel f\u00fcr Produktmonetarisierung: Adobes Umstellung auf Abonnements","content":"<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ein hervorragendes Beispiel f\u00fcr Produktmonetarisierung ist <\/span><a href=\"https:\/\/robbiebax.medium.com\/a-behind-the-scenes-look-at-adobes-journey-to-subscriptions-c720acac814e\"><span style=\"font-weight: 400;\">Adobes Wandel von einmaligen Softwarek\u00e4ufen hin zu einem cloudbasierten Abonnementmodell<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Vor 2013 verkaufte Adobe Box-Software wie Photoshop und Illustrator f\u00fcr mehrere Hundert Euro im Voraus. Dieses Modell schr\u00e4nkte die Verbreitung ein \u2013 nur Profis oder gro\u00dfe Unternehmen konnten sich die Investition leisten. Dann f\u00fchrte Adobe die Creative Cloud ein, ein abonnementbasiertes Angebot mit monatlicher Preisstruktur.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Dieser Schritt senkte die Einstiegsh\u00fcrde drastisch, vergr\u00f6\u00dferte die Kundenbasis und schuf wiederkehrende Ums\u00e4tze. Tats\u00e4chlich hat sich Adobes Jahresumsatz von 2013 bis 2020 verdreifacht \u2013 ein Beweis daf\u00fcr, dass allein die \u00c4nderung der Monetarisierungsstrategie die Wachstumskurve eines Produkts neu definieren kann.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Die eigentliche Ver\u00e4nderung lag nicht im Produkt \u2013 sondern in der Art und Weise, wie Adobe es monetarisiert hat.<\/span><\/p>","show_striped_bar":false,"related_post":null,"include_in_toc":true},{"acf_fc_layout":"knowledge_hub_text_block","title":"G\u00e4ngige Modelle der Produktmonetarisierung (mit Vor- und Nachteilen)","content":"<p><span style=\"font-weight: 400;\">Es gibt verschiedene Monetarisierungsmodelle, und das passende h\u00e4ngt von Ihrem Produkt, dem Markt und dem Kundenverhalten ab. Hier ein kurzer \u00dcberblick:<\/span> <\/p><table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><b>Modell<\/b><\/td>\n<td><b>Beschreibung<\/b><\/td>\n<td><b>Vorteile<\/b><\/td>\n<td><b>Nachteile<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Einmalkauf<\/b><\/td>\n<td><span style=\"font-weight: 400;\">Einmal zahlen, dauerhaft besitzen<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-weight: 400;\">Einfach, schneller Umsatz<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-weight: 400;\">Kein wiederkehrendes Einkommen; schweres Upselling<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Abonnement<\/b><\/td>\n<td><span style=\"font-weight: 400;\">Wiederkehrende monatliche oder j\u00e4hrliche Geb\u00fchren<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-weight: 400;\">Planbare Ums\u00e4tze, skalierbar<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-weight: 400;\">Hohes K\u00fcndigungsrisiko, wenn der Wert nicht dauerhaft gegeben ist<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Freemium<\/b><\/td>\n<td><span style=\"font-weight: 400;\">Basisversion kostenlos; Premium gegen Bezahlung<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-weight: 400;\">F\u00f6rdert die Verbreitung, niedrige Einstiegsh\u00fcrde<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-weight: 400;\">Monetarisierung erfolgt nur bei einem Teil der Nutzer<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Nutzungsbasiert\u00a0<\/b><\/td>\n<td><span style=\"font-weight: 400;\">Kunden zahlen pro genutzter Einheit<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-weight: 400;\">Skaliert mit dem gelieferten Wert<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-weight: 400;\">Umsatz kann unvorhersehbar sein<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Gestaffelte Preisstruktur<\/b><\/td>\n<td><span style=\"font-weight: 400;\">Unterschiedliche Pakete f\u00fcr verschiedene Segmente<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-weight: 400;\">Passt den Wert an die Zahlungsbereitschaft an<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-weight: 400;\">Erfordert starke Segmentierung<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Lizenzierung<\/b><\/td>\n<td><span style=\"font-weight: 400;\">Nutzungsrecht gegen Geb\u00fchr unter bestimmten Bedingungen<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-weight: 400;\">B2B-freundlich, langfristige Vertr\u00e4ge<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-weight: 400;\">Komplexes Vertragsmanagement<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Wahl des falschen Modells (oder das Ausbleiben einer regelm\u00e4\u00dfigen \u00dcberpr\u00fcfung) kann das Wachstum ausbremsen. Das Modell muss sich mit dem Produkt und der Reife der Kunden weiterentwickeln.<\/span><\/p>","show_striped_bar":false,"related_post":null,"include_in_toc":true},{"acf_fc_layout":"knowledge_hub_text_block","title":"Monetarisierung im gesamten Produktlebenszyklus\u00a0","content":"<p><span style=\"font-weight: 400;\">Gerade bei Start-ups geht es bei der Produktmonetarisierung nicht nur um Umsatzgenerierung \u2013 es geht ums \u00dcberleben. Dennoch wird Monetarisierung oft als \u201esp\u00e4tere\u201c Herausforderung betrachtet, die erst nach dem Product-Market-Fit oder w\u00e4hrend des Wachstums angegangen wird. Tats\u00e4chlich sollte Ihre Monetarisierungsstrategie sich in jeder Phase des Produktlebenszyklus parallel zur Produktentwicklung weiterentwickeln.<\/span><\/p><ol>\n<li><b> Ideenfindung &amp; Validierung:<\/b><b><br \/>\n<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">Bereits in der Fr\u00fchphase hilft Monetarisierung, das Produkt selbst zu formen. Das Testen verschiedener <\/span><a href=\"https:\/\/www.zuora.com\/de\/glossary\/subscription-pricing-model\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Preismodelle <\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">oder Paketoptionen mit Zielkunden kann aufzeigen, ob gen\u00fcgend wahrgenommener Wert vorhanden ist, um die Entwicklung des Produkts \u00fcberhaupt zu rechtfertigen. Ist niemand bereit, f\u00fcr das Konzept zu zahlen, ist das ein Signal f\u00fcr einen fr\u00fchen Kurswechsel \u2013 bevor viel Zeit und Kapital investiert werden.<\/span><\/li>\n<li><b> Product-Market Fit:<\/b><b><br \/>\n<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">W\u00e4hrend Sie Ihr MVP weiterentwickeln und den Product-Market-Fit anstreben, werden Preis- und Monetarisierungsexperimente essenziell. Start-ups m\u00fcssen beantworten: Wer ist zahlungsbereit, wie viel und f\u00fcr welchen konkreten Nutzen? <\/span><a href=\"https:\/\/www.zuora.com\/de\/guides\/maximizing-revenue-through-tiered-pricing\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Gestaffelte Preisstrukturen<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, <\/span><a href=\"https:\/\/www.zuora.com\/de\/glossary\/freemium-business-model\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Freemium-Modelle<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> oder <\/span><a href=\"https:\/\/www.zuora.com\/de\/guides\/ultimate-guide-to-usage-based-pricing\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">nutzungsbasierte Preisgestaltung<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> k\u00f6nnen getestet werden, um herauszufinden, was bei verschiedenen Kundensegmenten am besten ankommt. Monetarisierung ist nicht nur ein Umsatzhebel \u2013 sondern auch ein Lerninstrument.<\/span><\/li>\n<li><b> Wachstum &amp; Skalierung:<\/b><b><br \/>\n<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">Sobald der Product-Market-Fit erreicht ist, wird das Monetarisierungsmodell zum Wachstumsmotor. Abonnementpreise, Paketangebote, Upselling oder nutzungsbasierte Abrechnung k\u00f6nnen den <\/span><a href=\"https:\/\/www.zuora.com\/de\/glossary\/lifetime-value\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Customer Lifetime Value<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> steigern und weiteres Wachstum finanzieren. Wichtig ist, dass Start-ups in dieser Phase wichtige Monetarisierungskennzahlen wie CAC-Amortisationszeit, LTV\/CAC-Verh\u00e4ltnis und Umsatzbindung \u00fcberwachen, um Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit sicherzustellen.<\/span><\/li>\n<li><b> Reife &amp; Optimierung:<\/b><b><br \/>\n<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">In sp\u00e4teren Phasen wird Monetarisierung zum strategischen Hebel f\u00fcr Differenzierung und Margensteigerung. Die Optimierung von Preispunkten, das Hinzuf\u00fcgen von Premium-Funktionen oder das Entb\u00fcndeln von Angeboten kann das Umsatzwachstum auch in reifen M\u00e4rkten sichern. F\u00fcr Start-ups, die sich zu Scale-ups oder Branchenf\u00fchrern entwickeln, kann die Weiterentwicklung des Monetarisierungsmodells neue Wachstumspotenziale erschlie\u00dfen \u2013 wie Adobe es mit dem Wechsel von Einmalk\u00e4ufen zu wiederkehrenden Abonnements vorgemacht hat.<\/span><\/li>\n<\/ol><p><b>Kurz gesagt:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Monetarisierung ist kein Endpunkt. Sie zieht sich durch alle Phasen. F\u00fcr Start-ups gilt: Wer in jeder Phase strategisch \u00fcber Monetarisierung nachdenkt, baut nicht nur ein gro\u00dfartiges Produkt \u2013 sondern auch ein erfolgreiches Unternehmen.<\/span><\/p>","show_striped_bar":false,"related_post":null,"include_in_toc":true},{"acf_fc_layout":"knowledge_hub_text_block","title":"Wie Sie die richtige Monetarisierungsstrategie f\u00fcr Ihr Produkt w\u00e4hlen","content":"<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Auswahl der passenden Produktmonetarisierungsstrategie beginnt damit, fr\u00fchzeitig die richtigen Fragen zu stellen:<\/span> <\/p><ol>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Wer sind Ihre Kunden \u2013 und wie nehmen sie Wert wahr?<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">F\u00fchren Sie ausf\u00fchrliche Interviews und konzentrieren Sie sich darauf, f\u00fcr welche Probleme die Kunden bereit sind zu zahlen.<\/span><\/li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Welche Alternativen gibt es \u2013 und wie sind diese bepreist?<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Das Verst\u00e4ndnis der Preisgestaltung von Wettbewerbern hilft, Erwartungen zu kalibrieren, sollte aber nicht Ihre eigene Preisstrategie bestimmen.<\/span><\/li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Wie wird der Wert geliefert \u2013 einmalig, kontinuierlich oder nutzungsbasiert?<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Dies gibt Aufschluss dar\u00fcber, ob ein Einmalverkauf, ein Abonnement oder eine nutzungsbasierte Preisgestaltung sinnvoll ist.<\/span><\/li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Wie m\u00f6chten Kunden kaufen?<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Die beste Strategie orientiert sich auch daran, wie Kaufentscheidungen getroffen werden (individuell vs. im Team, Investitions- vs. Betriebskosten usw.).<\/span><\/li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Was erlaubt Ihre Margenstruktur?<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Die Monetarisierung muss auch tragf\u00e4hige Unit Economics unterst\u00fctzen.<\/span><\/li>\n<\/ol><p><span style=\"font-weight: 400;\">Und vor allem: Testen Sie. Sie m\u00fcssen es nicht von Anfang an perfekt machen \u2013 aber Sie m\u00fcssen schnell echtes Feedback einholen.<\/span><\/p>","show_striped_bar":false,"related_post":null,"include_in_toc":true},{"acf_fc_layout":"knowledge_hub_text_block","title":"4 typische Fehler bei der Produktmonetarisierung\u00a0","content":"<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wir bezeichnen die vier Fehlertypen als Feature Shocks, Minivations, Hidden Gems und Undeads. Wir gehen in unserem neuen Buch n\u00e4her darauf ein, <\/span><a href=\"http:\/\/monetizinginnovation.com\/\"><b>Monetizing Innovation: How Smart Companies Design the Product around the Price<\/b><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Hier ein \u00dcberblick und wie Sie diese vermeiden k\u00f6nnen.<\/span><\/p><h3><span style=\"font-weight: 400;\">Feature Shocks: \u00dcberentwickelte neue Produkte<\/span><\/h3><p><span style=\"font-weight: 400;\">Zu viele neue Produktflops waren mit zu vielen Funktionen \u00fcberladen, von denen keine wirklich herausstach. Das Problem: Wenn zu viele Funktionen unn\u00f6tig sind \u2013 Kunden wollen sie nicht oder sind nicht bereit, daf\u00fcr extra zu zahlen \u2013 steigen die Kosten und die Komplexit\u00e4t des Produkts, was den Preis auf ein inakzeptables Niveau hebt. Solche Produkte leiden unter Feature Shocks.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Ein Beispiel ist das Fire Phone, das Amazon 2014 auf den Markt brachte. Das Fire Phone war tats\u00e4chlich eine Ausnahme f\u00fcr ein \u00e4u\u00dferst erfolgreiches Unternehmen, das in \u00fcber 20 Jahren auf mehr als 100 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz gewachsen ist und Ende April eine Marktbewertung hatte, die 30 % \u00fcber der von Walmart, dem weltweit gr\u00f6\u00dften Einzelh\u00e4ndler, lag. Amazon hat im Laufe der Jahre zahlreiche erfolgreiche neue Produkte eingef\u00fchrt, darunter den Kindle E-Book-Reader und Amazon Web Services (den 7,8 Milliarden US-Dollar schweren Cloud-Service des Unternehmens).<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Nur das Fire Phone geh\u00f6rte nicht dazu. In dem Glauben, mehr bieten zu m\u00fcssen, um im High-End-Smartphone-Markt bestehen zu k\u00f6nnen, packte Amazon zu viele marginale Funktionen in das Ger\u00e4t. Eine davon war \u201eDynamic Perspective\u201c \u2013 ein Bildschirm, der einen 3D-Effekt ohne spezielle Brille erzeugte. Offenbar konnte das die Verbraucher nicht \u00fcberzeugen. Ein Nebeneffekt dieser Funktion \u2013 ein hoher Akkuverbrauch \u2013 war negativ. Eine weitere Funktion, die wenig Begeisterung ausl\u00f6ste, erm\u00f6glichte es, mit der Kamera des Telefons ein Produkt (vermutlich im Regal eines Konkurrenten) zu scannen und es dann mit einem Klick direkt bei Amazon zu bestellen. Mit diesen und weiteren Funktionen setzte Amazon den Preis hoch an (649 US-Dollar oder 199 US-Dollar mit einem Mobilfunkvertrag von AT&amp;T).<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Doch zahlreiche einflussreiche Technikexperten, deren Meinung neue Ger\u00e4te machen oder scheitern lassen kann, verrissen diese Features. Und auch viele potenzielle Kunden waren nicht beeindruckt. Der Verkauf des Fire Phone stockte bereits vier Monate nach dem Start. Amazon senkte den Preis schlie\u00dflich auf 449 US-Dollar ohne Vertrag \u2013 und auf 99 Cent mit einem Zweijahresvertrag. Noch im selben Jahr musste das Unternehmen eine Abschreibung von 170 Millionen US-Dollar vornehmen, haupts\u00e4chlich wegen unverkaufter Fire-Phone-Best\u00e4nde.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Feature-Shock-Produkte wie das Fire Phone gibt es zuhauf. Sie entstehen meist dann, wenn Produktentwicklungsteams sich in ihre eigene Kreation verlieben und den Kunden aus den Augen verlieren. Um Feature Shocks zu vermeiden, muss die Produktentwicklung mehrere Dinge beachten. Dazu geh\u00f6rt, die Kundenbasis sorgf\u00e4ltig zu segmentieren \u2013 und zwar nicht nach Demografie (dem traditionellen Kriterium), sondern danach, was verschiedene Kundengruppen von unterschiedlichen Produktvarianten ben\u00f6tigen und was sie bereit w\u00e4ren, f\u00fcr eine Variante zu zahlen, die ihren Erwartungen entspricht.<\/span><\/p><h3><span style=\"font-weight: 400;\">Minivations: Produkte, die sich unter Wert verkaufen<\/span><\/h3><p><span style=\"font-weight: 400;\">Solche Produkte entstehen, wenn Produktentwickler nicht erkennen, wie viel Wert ihr Angebot f\u00fcr die Kunden tats\u00e4chlich hat. Sie untersch\u00e4tzen dann massiv, wie viel Kunden bereit w\u00e4ren zu zahlen, und verlangen Preise, die weit unter dem m\u00f6glichen Niveau liegen \u2013 und lassen so erhebliche Gewinne liegen.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Wie bei Feature Shocks gab es auch in den letzten drei Jahrzehnten zahlreiche Minivations. Ein Beispiel war die Markteinf\u00fchrung des Noah\u2019s Ark-Spielsets von Playmobil im Jahr 2003. Nach dem Marktstart war es innerhalb von zwei Monaten ausverkauft; auf eBay konnte man es damals \u2013 f\u00fcr 33 % mehr als den urspr\u00fcnglichen Verkaufspreis \u2013 erwerben. Ein weiteres bemerkenswertes Beispiel war Audis Q7 Luxus-SUV, der 2006 f\u00fcr 55.000 Euro eingef\u00fchrt wurde. Audi rechnete mit 70.000 verkauften Einheiten, die tats\u00e4chliche Nachfrage im ersten Jahr lag jedoch bei 80.000. Eine Angebots-Nachfrage-Kurve legt nahe, dass Audi bei einer fixierten Produktion von 70.000 Einheiten einen Preis von 58.000 Euro h\u00e4tte ansetzen sollen, was zus\u00e4tzliche 210 Millionen Euro eingebracht h\u00e4tte.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Woran erkennt man \u2013 abgesehen von offensichtlichen Anzeichen wie Produktknappheit \u2013 eine Minivation? Ein Indiz ist, wenn der Vertrieb seine Ziele mit einem neuen Produkt m\u00fchelos erreicht. Ein weiteres: Wenn Vertriebspartner hohe Margen mit Ihrem Produkt erzielen. Oder \u2013 gerade im B2B-Bereich \u2013 wenn zu wenige Kunden Ihre Vertriebsmitarbeiter auffordern, Preisverhandlungen auf eine h\u00f6here Ebene in Ihrem Unternehmen zu eskalieren, weil sie mit dem Preis unzufrieden sind.<\/span><\/p><h3><span style=\"font-weight: 400;\">Hidden Gems: Potenzielle Gewinner, die nie starten<\/span><\/h3><p> <span style=\"font-weight: 400;\">Diese Produkte sind brillante Ideen, die an der Spitze der Unternehmen, in denen sie entstehen, jedoch alles andere als brillant wahrgenommen werden. Das Top-Management erkennt den Wert des Produkts f\u00fcr die Zielgruppe nicht und l\u00e4sst das Produkt daher zu lange in der Schwebe \u2013 es wird weder eingestellt noch auf den Markt gebracht.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Eines der bekanntesten Beispiele f\u00fcr ein Hidden Gem war Kodaks fr\u00fche Reaktion auf eine interne Initiative in den 1970er Jahren: die Digitalkamera. In einem Unternehmen, das mit der Herstellung von Filmen f\u00fcr Kameras ein Verm\u00f6gen verdient hatte, entwickelte ein junger Kodak-Ingenieur namens Steven Sasson die Grundlagentechnologie f\u00fcr die Digitalkamera, und das Unternehmen lie\u00df sie sogar patentieren. Doch Kodak hielt 21 Jahre lang an dieser Technologie fest, brachte seine erste Digitalkamera erst 1995 auf den Markt und nahm das Produkt erst 2001 wirklich ernst. Inzwischen ist die Digitalkamera zum Standard in Smartphones geworden \u2013 in einer Zeit, in der Kodak Insolvenz anmeldete.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Hidden Gems kommen in Unternehmen deutlich seltener vor als Feature Shocks oder Minivations. Wenn sie jedoch auftreten, werden sie h\u00e4ufig von mittleren F\u00fchrungskr\u00e4ften blockiert, die das Marktpotenzial nicht erkennen \u2013 oder es zwar erkennen, aber bef\u00fcrchten, dass das Produkt ihrer eigenen Abteilung schadet oder politisches Kapital kostet.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Es gibt mehrere Anzeichen daf\u00fcr, dass sich in Ihrem Unternehmen Hidden Gems verbergen k\u00f6nnten: eine drastische Ver\u00e4nderung des Gesch\u00e4ftsmodells, eine Disruption in Ihrer Branche, ein Commodity-Gesch\u00e4ft, das sich differenzieren m\u00f6chte, der Wechsel vom Offline- zum Online-Gesch\u00e4ft, von analogen zu digitalen Produkten oder von Hardware zu Software.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Wenn solche Bedingungen vorliegen, ist es weitaus besser, im eigenen Unternehmen nach verborgenen Sch\u00e4tzen zu suchen, als zuzusehen, wie ein Wettbewerber seine Version zuerst auf den Markt bringt.<\/span><\/p><h3><span style=\"font-weight: 400;\">Undeads: Zum Zombie-Dasein verdammt<\/span><\/h3><p><span style=\"font-weight: 400;\">In der Science-Fiction-Welt sind \u201eUndeads\u201c Menschen, die sterben, aber als Vampire, Zombies oder andere Kreaturen zur\u00fcckkehren. Auch die Gesch\u00e4ftswelt kennt ihre Untoten: Produkte, die bei Markteinf\u00fchrung praktisch schon tot sind oder die zwar noch existieren, aber faktisch keine Rolle mehr spielen. Das sind Produkte, die ein Unternehmen niemals h\u00e4tte auf den Markt bringen sollen \u2013 entweder sind sie die Antwort auf eine Frage, die niemand stellt, oder sie sind die falsche Antwort auf die richtige Frage.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Der Segway Personal Transporter ist eines der bekanntesten Beispiele f\u00fcr ein Undead-Produkt. Im ersten Jahr (2001) wurden weit weniger als die vom Erfinder prognostizierten 50.000 Einheiten verkauft. Obwohl der Segway als attraktive M\u00f6glichkeit erschien, sich auf Gehwegen fortzubewegen, war der Preis mit 3.000 bis 7.000 US-Dollar pro Ger\u00e4t viel zu hoch. Zudem l\u00f6ste der Segway ein Problem, das nur wenige Menschen hatten \u2013 zumindest nicht so viele, wie sein Erfinder (Dean Kamen) dachte.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Auch Google Glass, eine Brille mit integrierter Kamera zum Fotografieren und Filmen, war ein ber\u00fcchtigtes Undead. Das Produkt kam 2012 f\u00fcr 1.500 US-Dollar auf den Markt und beantwortete eine Frage, die niemand gestellt hatte. 2015 gab Google das Ende von Glass f\u00fcr Endverbraucher bekannt. Diese Unternehmen und ihre Innovatoren sind so sehr auf das fokussiert, was sie bauen, dass sie aus den Augen verlieren, f\u00fcr wen sie es eigentlich bauen, welche M\u00e4rkte zu priorisieren sind und ob diese M\u00e4rkte den Wert erkennen und bereit sind, daf\u00fcr zu zahlen. Die \u00dcberlegung, wie das Produkt als Gesch\u00e4ft nachhaltig bestehen kann, ist in der Produktentwicklung oft nur ein nachgelagerter Gedanke.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Undeads entstehen, wenn interne Bef\u00fcrworter das Kundeninteresse an ihrer Idee massiv \u00fcbersch\u00e4tzen und die Kundenbasis nicht effektiv segmentieren. H\u00e4tten sie zu Beginn des Entwicklungsprozesses besser verstanden, welche Kunden das Konzept tats\u00e4chlich sch\u00e4tzen und was sie bereit w\u00e4ren, daf\u00fcr zu zahlen, h\u00e4tten die Produkte zu einem akzeptablen Preis angepasst werden k\u00f6nnen. Oder h\u00e4tten die Entwickler erkannt, dass der Markt zu klein ist oder kein Preis akzeptabel w\u00e4re, h\u00e4tten sie das Projekt einstellen k\u00f6nnen, bevor gro\u00dfe Summen investiert wurden.<\/span><\/p>","show_striped_bar":false,"related_post":null,"include_in_toc":true},{"acf_fc_layout":"knowledge_hub_text_block","title":"Wie Sie alle 4 Fallen vermeiden","content":"<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wir haben verschiedene Wege gefunden, um diese vier Fallen von vornherein zu vermeiden. Der wichtigste ist, schon lange vor Beginn der technischen Entwicklung und erst recht vor dem Einsatz von Produktionsressourcen, ausf\u00fchrliche Preisdiskussionen mit Zielkunden zu f\u00fchren. In diesen Gespr\u00e4chen sollte es darum gehen, genau zu bestimmen, welche Funktionen den Kunden wirklich wichtig sind, wof\u00fcr sie bereit sind zu zahlen und welchen Preis sie akzeptieren w\u00fcrden.\u00a0<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Erstaunlicherweise f\u00fchren 80 % der Unternehmen solche Gespr\u00e4che nicht fr\u00fchzeitig in der Produktentwicklung. Das ergab eine von uns 2014 durchgef\u00fchrte Umfrage unter 1.600 Unternehmen in mehr als 40 L\u00e4ndern. Im Wesentlichen wird einfach ein Produkt entwickelt, f\u00fcr den Markt vorbereitet und am Ende ein Preis festgelegt \u2013 ohne zu wissen, ob Kunden das Produkt sch\u00e4tzen und bereit sind, daf\u00fcr zu zahlen. Diese Unternehmen hoffen auf Monetarisierung, haben aber keinen echten Beleg, dass sie gelingt.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Das ist ein Rezept f\u00fcr Misserfolg und der Grund, warum zwei Drittel bis drei Viertel aller neuen Produkte scheitern. Das fr\u00fchzeitige Gespr\u00e4ch mit einer Reihe von Zielkunden w\u00e4hrend der Produktentwicklung tr\u00e4gt entscheidend dazu bei, diese Misserfolgsquote zu senken. Es hilft Unternehmen, das Produkt so zu gestalten, dass es dem entspricht, was Kunden wertsch\u00e4tzen und wof\u00fcr sie bereit sind zu zahlen \u2013 oder anders gesagt: das Produkt um den Preis herum zu entwickeln, nicht umgekehrt. Am Ende werden gro\u00dfartige Produkte nicht einfach verkauft, sondern strategisch monetarisiert.<\/span><\/p>","show_striped_bar":false,"related_post":null,"include_in_toc":true},{"acf_fc_layout":"knowledge_hub_text_block","title":"Monetarisierung ist kein letzter Schritt \u2013 sondern ein grundlegender","content":"<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die richtige Monetarisierungsstrategie f\u00fcr Ihr Produkt kann den Unterschied zwischen einem marktpr\u00e4genden Erfolg und einem teuren Misserfolg ausmachen. Wie wir gesehen haben, k\u00f6nnen selbst die innovativsten Produkte scheitern, wenn sie falsch bepreist, missverstanden oder nicht am Kundenwert ausgerichtet sind. Ob Sie Feature Overload vermeiden, Hidden Gems erkennen oder wie Adobe auf ein Abonnementmodell umstellen \u2013 der gemeinsame Nenner ist klar: Ihre Monetarisierungsstrategie muss bewusst, fr\u00fchzeitig validiert und konsequent auf das ausgerichtet sein, wof\u00fcr Ihre Kunden wirklich bereit sind zu zahlen. Gro\u00dfartige Produkte werden nicht einfach verkauft \u2013 sie werden von Anfang an gezielt monetarisiert.<\/span><\/p>","show_striped_bar":false,"related_post":null,"include_in_toc":true}],"faq_title":"FAQs zur Produktmonetarisierung","faq_items":[{"question":"Was ist die beste Monetarisierungsstrategie f\u00fcr SaaS-Produkte?","answer":"<p> <span style=\"font-weight: 400\">Abonnementbasierte Modelle mit gestaffelten Preisstrukturen sind f\u00fcr SaaS in der Regel ideal, insbesondere wenn sie mit nutzungsbasierten Elementen f\u00fcr Skalierbarkeit kombiniert werden.<\/span><\/p>"},{"question":"Wie teste ich eine Produktmonetarisierungsstrategie?","answer":"<p><span style=\"font-weight: 400\">Beginnen Sie damit, verschiedene Preismodelle, Paketoptionen oder Testzeitr\u00e4ume zu testen. Nutzen Sie Umfragen, A\/B-Tests und \u2013 wo m\u00f6glich \u2013 echte Kaufdaten.<\/span><\/p>"},{"question":"Was ist der Unterschied zwischen Preisstrategie und Monetarisierungsstrategie?","answer":"<p><span style=\"font-weight: 400\">Die Preisstrategie besch\u00e4ftigt sich mit der Festlegung des richtigen Preises. Die Monetarisierungsstrategie ist umfassender \u2013 sie beinhaltet, wie Sie abrechnen, wof\u00fcr Sie abrechnen und wann Sie monetarisieren.<\/span><\/p>"},{"question":"Kann Freemium auch f\u00fcr B2B-Unternehmen funktionieren?","answer":"<p><span style=\"font-weight: 400\">Ja, insbesondere wenn das Produkt viral verbreitet wird oder einzelne Nutzer den Wert aufzeigen k\u00f6nnen, bevor Entscheidungstr\u00e4ger eingebunden werden.<\/span><\/p>"},{"question":"Wie fr\u00fch sollte ich \u00fcber Monetarisierung nachdenken?","answer":"<p><span style=\"font-weight: 400\">Von Anfang an. Die Monetarisierungsstrategie sollte die Produktgestaltung pr\u00e4gen \u2013 nicht umgekehrt.<\/span><\/p>"}],"knowledge_hub_archive_url":"","knowledge_hub_archive_label":"","glossary_topic_tax_item":null,"resource_marketo_form_id":"","marketo_form_title":"","marketo_form_sub_title":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zuora.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/guides\/329636","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zuora.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/guides"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zuora.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/guides"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.zuora.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/guides\/329636\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuora.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/152584"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zuora.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=329636"}],"wp:term":[{"taxonomy":"content_type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuora.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/content_type?post=329636"},{"taxonomy":"geo","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuora.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/geo?post=329636"},{"taxonomy":"growth_initiatives","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuora.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/growth_initiatives?post=329636"},{"taxonomy":"parent_guide_categories","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuora.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/parent_guide_categories?post=329636"},{"taxonomy":"industry","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuora.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/industry?post=329636"},{"taxonomy":"persona","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuora.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/persona?post=329636"},{"taxonomy":"product_line","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuora.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product_line?post=329636"},{"taxonomy":"topic","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuora.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/topic?post=329636"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}